Wir fertigen Schnecken und Zahnräder ab Modul 0,10 mm!
Sonderanfertigungen erhalten Sie bei uns ohne Mehrpreis!
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Hinweise zur Bestimmung des Spaltmaßes zwischen Motorwelle und Schneckenrad
bei Fleischmann-Lokomotiven
Insbesondere bei Fleischmann piccolo Tenderantrieben (P8 / BR 38, BR 01.10 / 011 / 012, BR 39, BR 56) variiert die Lage der Motorwelle relativ zum Getriebe von Modell zu Modell erheblich. Wird eine direkt passende Schnecke verbaut, die also keine Einstellung der Eingrifftiefe des Getriebes erfordert, so liegt deren Durchmesser für verschiedene P8-Modelle beispielsweise zwischen 3,3 und 3,8 mm.
Umgekehrt muss der Motor eventuell also erheblich angehoben oder abgesenkt werden, wenn die 2:1-Schnecke mit dem „Standarddurchmesser“ verwendet wird. Um das zu vermeiden, können Sie vorab mit einer Fühlerblattlehre das Spaltmaß zwischen Motorwelle und Schneckenrad bestimmen und erhalten dann ohne Aufpreis eine Schnecke, die auf Anhieb passt oder allenfalls eine geringfügige Unterfütterung des Motors erfordert.
Folgendes Werkzeug wird benötigt:
- Feinmechaniker-Schraubendreher
- ggf. Pinzette
- Fühlerblattlehre, möglichst in 0,05-mm-Abstufung
(wie sie früher zum Einstellen des Ventilspiels am Auto und Motorrad verwendet wurde)
Vorgehensweise:
Tendergehäuse vorsichtig abnehmen, dazu in Tendermitte spreizen (P 8, BR 011) bzw. Schraube vorne unter dem Tender lösen (BR 39, BR 56) und Puffer herausschrauben (nur BR 56)
Oberseite des Motors kennzeichnen (Die Welle liegt häufig nicht genau mittig im Gehäuse!) und Motor ausbauen, dazu Platine abnehmen, Kabel vorsichtig aus den Führungen unterhalb des Motors ziehen und Schrauben an der Stirnseite des Tenders lösen (P 8, BR 011) bzw. Motorhaltebügel von der Unterseite des Tenderfahrwerks her aushängen (BR 39, BR 56). Man sollte vermeiden, bei der BR 56 oben zwischen Haltebügel und Motorseitenwand zu hebeln, da man dadurch die Motormagnete aus ihrer Verklebung lösen kann – eine lästige Reparatur ist die Folge.
Bei der P 8 und der BR 011 kann man sich die Arbeit erleichtern, indem man Lok und Tender vor dem Ausbau des Motors trennt. Dazu Schraube ganz vorne am Tenderfahrwerk herausdrehen, die Lok-Tender-Deichsel am Tender anheben (die Fahrwerksblende hebt sich mit an), dabei am Motor gegenhalten, und Lok und Tender vorsichtig auseinanderziehen.
BR 39: Platine vom Motor abnehmen
Läufer des Motors mit einer Hand festhalten und Schnecke(n) mit der anderen Hand zunächst auf der Motorwelle verdrehen und erst dann in einer drehenden, ziehenden Bewegung von der Welle abziehen. Dabei möglichst keine Kräfte über das Motorgehäuse ausüben! Es kann passieren, dass das hintere Motorwellenlager (am Magnetbügel, betrifft nur die Kunststoffversion) sich dennoch aus seiner Verrastung löst (siehe Bild 1). Es kann und muss mit etwas Druck wieder eingerastet werden. 
Bild 1: Unterschiedliche Versionen des hinteren Motorlagers bei Fleischmann-Motoren. Die links gezeigte Kunststoff-Ausführung (im Vordergrund einzeln zu sehen) kann sich ggf. recht leicht aus dem Gehäuse lösen
Motor wieder einbauen und festschrauben bzw. Bügel einrasten.
Nun ein Fühlerblatt waagrecht und parallel zur Motorwelle zwischen Zahnrad und Welle halten. Dabei mit der gleichen Hand unmittelbar darüber an der Motorwelle gegenhalten, damit man nicht den Motor anhebt und das Ergebnis verfälscht. Mit der anderen Hand am Achsantrieb drehen. Dabei muss sich das Schneckenzahnrad drehen lassen, ohne ein Ruckeln im Achsantrieb zu erzeugen (durch leichtes Einklemmen eines genau senkrecht nach oben zeigenden Zahns). Da das Schneckenzahnrad meist einen leichten Höhenschlag hat, sollte es mindestens einmal komplett durchgedreht werden, um nicht die höchste Stelle zu „übersehen“.
Folgende Maße teilen Sie uns bitte mit: größtes Spaltmaß bzw. größte Spaltmaße vorne und hinten (BR 39, BR 56), bei dem / denen noch ruckfreies Drehen möglich ist, sowie die Abstufung Ihrer Fühlerblattlehre.
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Für die Fertigung einer Schnecke benötigen wir folgende Angaben von Ihnen:
- Durchmesser der Motorwelle
- Zähnezahl und Modul oder Durchmesser des Schneckenrades
- Material des Schneckenrades
(Kunststoff oder Messing? Messingzahnräder sollten nicht mit Messingschnecken kämmen!) - Spaltmaß zwischen Motorwelle und Zahnspitzen des Schneckenrades (Näheres hierzu s. u.!)
- gewünschte Länge der Schnecke (eventuell mit "Verlängerungshülse"?)
Die Verwendung halbgängiger Schnecken ist bei Schneckenrädern mit starkem Schrägungswinkel oder großer Zahnkopfbreite manchmal nicht möglich. Wenn Sie unsicher sind, senden Sie uns bitte ein Bild per E-Mail!